Nicht jedes Unternehmen braucht direkt ein neues Erscheinungsbild. Aber jedes Unternehmen kommuniziert visuell; täglich, über viele Kanäle. Designarbeit beginnt deshalb nicht zwangsläufig mit einem Rebranding, sondern häufig mit einer konkreten Aufgabe: ein Flyer, ein Messestand, ein Interface, ein Social-Media-Layout. Wichtig ist dabei, dass jedes Gestaltungselement Teil eines stimmigen Gesamtsystems ist - unabhängig davon, wie dieses System entstanden ist.
Design & Visuelle Identität bedeutet, gestalterisch präzise auf das zu reagieren, was vorhanden ist und daraus hochwertige, funktionale und visuell überzeugende Anwendungen zu entwickeln. Ob auf Basis eines bestehenden Corporate Designs oder als Ergänzung zu einer neuen Markenentwicklung. Entscheidend ist, dass Ausdruck, Funktion und Medium zueinander passen.
Gestaltung ist kein Selbstzweck
Gutes Design ist kein dekoratives Beiwerk, sondern ein Instrument, um Inhalte präzise und wiedererkennbar zu vermitteln. Es schafft Orientierung - intern wie extern - und macht Strukturen lesbar. Dabei sollte es keiner gestalterischen Mode folgen, sondern der Frage, was zum jeweiligen Unternehmen passt. Ob typografisches System, Layoutstruktur, digitale Anwendung oder Printprodukt: Jede Gestaltung baut auf den tatsächlichen Anforderungen des Kontexts auf.
Wie konsistent ist die visuelle Sprache?
In der Zusammenarbeit wird nicht nur gestaltet, sondern geprüft: Sind bestehende Elemente tragfähig? Funktioniert die Anwendung über verschiedene Medien hinweg? Wo braucht es Klarheit, wo Flexibilität? Ziel ist eine visuelle Sprache, die sich ohne Brüche oder Beliebigkeit erweitern und anwenden lässt.
Dabei spielt es keine Rolle, ob ein vollständiges Erscheinungsbild entwickelt oder ein einzelnes Produkt gestaltet wird. Wichtig ist, dass Form und Inhalt zusammenpassen. Und dass die Gestaltung die Marke nicht überdeckt, sondern präzise sichtbar macht.